Menschen: kein typisches Risiko
Die Krankheit ist nicht mit echter Tollwut gleichzusetzen. Menschen gelten nach aktuellem Wissensstand nicht als empfänglich.
Die Aujeszky-Krankheit, auch Pseudowut genannt, ist eine Viruskrankheit der Haus- und Wildschweine. Für Menschen gilt sie nach aktuellem Wissensstand nicht als gefährlich. Für Hunde und Katzen kann eine Infektion nach Schwarzwildkontakt dagegen tödlich enden. Deshalb gilt: Abstand halten, kein rohes Schwarzwild füttern, Kontakte vermeiden und bei Verdacht sofort tierärztlich handeln.
Aujeszky ist für Menschen nach derzeitigem Wissensstand ungefährlich, aber für Hunde und Katzen eine akute Gefahr, wenn sie Kontakt zu infiziertem Schwarzwild oder rohem Schweine- beziehungsweise Wildschweinfleisch hatten.
Die Krankheit ist nicht mit echter Tollwut gleichzusetzen. Menschen gelten nach aktuellem Wissensstand nicht als empfänglich.
Bei Hunden und Katzen verläuft die Infektion in der Regel tödlich. Eine Behandlung oder Impfung für Hunde steht nicht zur Verfügung.
Gefährlich sind direkter Kontakt, Bisskontakt, Speichel, Blut, Organe, Aufbruch und rohes Fleisch von Wildschweinen.
Diese Schritte sind für Laien, Finder und Melder gedacht. Sie helfen, ruhig und richtig zu handeln.
Symptome können an Tollwut erinnern. Entscheidend ist: Bei Verdacht nicht abwarten, sondern sofort tierärztlich Rücksprache halten.
Verdächtig ist die Kombination aus Schwarzwildkontakt und rasch auftretenden neurologischen oder ungewöhnlichen Symptomen.
Für Finder zählt vor allem: Abstand, keine Berührung, klare Meldung.
Der Erreger kann bei infizierten Schweinen und Wildschweinen vorkommen. Für Haustiere wird es vor allem gefährlich, wenn sie direkten Kontakt haben oder rohes Material aufnehmen.
Kontakt mit Wildschwein, Kadaver, Blut, Speichel, Nasensekret, Organen oder Aufbruch kann für Hunde und Katzen riskant sein.
Rohes Schweinefleisch, Wildschweinfleisch oder Innereien dürfen nicht an Hunde oder Katzen verfüttert werden.
Für Tiere gilt trotzdem: Keine Experimente. Wer jagdlich gewonnenes Wildschwein verarbeitet, muss Haustiere konsequent fernhalten.
Klare Antworten für typische Situationen von Hundehaltern, Katzenhaltern und Findern.
Nach aktuellem Wissensstand gelten Menschen nicht als empfänglich. Trotzdem sollte man Wildschweine, Kadaver, Blut und Aufbruch niemals ohne Zuständigkeit oder Schutz anfassen.
Nein. Aujeszky wird auch Pseudowut genannt, weil Symptome ähnlich wirken können. Es ist aber eine andere Erkrankung.
Nein. Nach Schwarzwildkontakt und auffälligem Verhalten sollte sofort telefonisch eine Tierarztpraxis oder Klinik kontaktiert werden.
Nach den verfügbaren behördlichen Informationen gibt es für Hunde keine Impfung und keine heilende Behandlung.
Nenne Fundort, Datum, Uhrzeit, Tierart, Zustand des Wildschweins, mögliche Kontakte von Haustieren und deine Erreichbarkeit. Je genauer die Angaben, desto besser kann die zuständige Stelle reagieren.
Diese Punkte sind besonders wichtig, wenn du in Wald, Feld, Jagdrevier oder in Schwarzwildgebieten unterwegs bist.
Aujeszky ist selten, aber für betroffene Hunde und Katzen dramatisch. Wer Schwarzwildkontakt ernst nimmt, Haustiere konsequent fernhält und Verdachtsfälle sofort meldet, schützt Tiere und unterstützt die zuständigen Stellen.
Diese Seite ist eine laienverständliche Zusammenfassung. Maßgeblich bleiben die Informationen der zuständigen Behörden und die tierärztliche Einschätzung im Einzelfall.