Eigenschutz
Bissschutz, Handschuhe, Verkehr, Katzen, Hunde, Krähen und Sturzgefahr beachten.
Dieser Onepager beschreibt den professionellen Umgang mit gefundenen Eichhörnchen: von Jungtieren, Sturz- und Katzenopfern bis zu adulten verletzten Tieren. Ziel ist immer: sichern, warmhalten, Stress reduzieren, Rückführung prüfen und schnell fachkundige Hilfe einbinden.
Eichhörnchen-Findelkinder verlieren in echter Not oft ihre Scheu. Wenn ein Jungtier einem Menschen hinterherläuft, am Bein hochklettert oder sich leicht aufnehmen lässt, ist das kein „zahmes“ Verhalten und kein Grund zur Entwarnung. Es kann Hunger, Unterkühlung, Erschöpfung oder den Verlust des Muttertiers anzeigen. Sofort sichern, wärmen und Fachstelle anrufen.
Bei Eichhörnchen entscheidet ruhiges, konsequentes Vorgehen. Falsche Erstversorgung kann mehr schaden als helfen.
Bissschutz, Handschuhe, Verkehr, Katzen, Hunde, Krähen und Sturzgefahr beachten.
Mit Tuch aufnehmen, in kleine Box setzen, Ausbruch verhindern, keine Käfiggitter verwenden.
Besonders Jungtiere zuerst wärmen. Wärmequelle so einlegen, dass das Tier ausweichen kann.
Eichhörnchen in Not Saar oder Wildtierauffangstation Eppelborn kontaktieren.
Der Ablauf ist auf sichere Erstmaßnahmen ausgelegt. Keine Experimente, keine Eigenaufzucht, keine unnötige Behandlung vor Ort.
Vor jeder Aufnahme wird die Umgebung geprüft. Eichhörnchen sind schnell, wendig und können bei Schmerzen kräftig beißen.
Das Tier wird nicht gejagt und nicht vorgeführt. Kurzer, ruhiger Zugriff ist besser als langes Hinterherlaufen.
Die Transportbox ist die wichtigste Sofortmaßnahme. Sie muss sicher, ruhig und reizarm sein.
Viele Schäden entstehen durch gut gemeinte, aber falsche Fütterung oder Flüssigkeitsgabe.
Transport nur nach telefonischer Abstimmung, wenn möglich. Die Fachstelle entscheidet, ob Rückführung, Tierarzt oder Aufnahme sinnvoll ist.
Eine saubere Übergabe spart Zeit und verbessert die Überlebenschance.
Rückführung ist sinnvoll, wenn das Jungtier unverletzt, stabil und warm ist und die Umgebung sicher bleibt. Sie ist nicht sinnvoll, wenn Gefahr, Verletzung oder starke Schwäche vorliegt.
Vor Transport immer telefonisch anmelden. Aufnahmebedingungen, Zuständigkeiten und Kapazitäten können tagesaktuell wechseln.
Adresse:
Holzer Straße 57
66265 Heusweiler
Telefon: 0176 22326996
E-Mail: Monika@pfister-heusweiler.de
Hinweis: Spezialisiert auf Eichhörnchen und Bilche, Jungtierrettung, Unfallversorgung, Rehabilitation und Auswilderung.
Adresse:
Im Klingelfloß
66571 Eppelborn
Telefon: 0681 9712-839 oder 0160 98949866
Öffnungszeiten:
01.04.–30.09.: Mo–Fr 08:00–13:30 Uhr und 18:30–19:30 Uhr; Wochenende/Feiertag 10:00–11:00 Uhr.
01.10.–31.03.: Mo–Fr 10:00–12:00 Uhr und 18:30–19:00 Uhr.
Hinweis: Auffang- und Pflegestation für Säugetiere, keine Wildvögel. Beratung zur Erstversorgung während der Öffnungszeiten.
Je genauer die Daten, desto schneller kann entschieden werden, ob Rückführung, tierärztliche Behandlung oder Aufnahme nötig ist.
Eichhörnchen sind Wildtiere und keine Haustiere. Hilfe ist erlaubt, aber nur als Notfallhilfe mit dem Ziel der Gesundpflege und Wiederauswilderung.
Für Eichhörnchen braucht es keine große Technik, sondern das richtige Material für Wärme, Ruhe und Ausbruchssicherheit.
Diese Seite ist ein Einsatz- und Organisationsleitfaden für Tierretter. Sie ersetzt keine tierärztliche Diagnose und keine Beratung durch spezialisierte Eichhörnchen- oder Wildtierstationen. Stand der Kontaktdaten und Rechtsrecherche: 29.05.2026.