Standort
Straße, Richtung, nächster Ort, Kilometerstein, Leitpfosten-Nummer, GPS-Standort oder markanter Punkt.
Nach einem Zusammenstoß mit Reh, Wildschwein, Fuchs, Hase oder anderem Wild gilt: Ruhe bewahren, Unfallstelle sichern, Menschen retten, Polizei informieren und das Tier nicht anfassen.
Wichtig: Diese Seite ersetzt keine Anweisung von Polizei, Rettungsdienst, Jagdausübungsberechtigten oder Tierarzt. Bei Personenschaden gilt immer: 112. Bei Wildunfall ohne Personenschaden: Polizei 110 beziehungsweise örtliche Polizeidienststelle.
Die Reihenfolge ist entscheidend: erst Menschen schützen, dann Tierleid melden, dann Beweise für Polizei und Versicherung sichern.
Fahren Sie kontrolliert an den Rand, stellen Sie das Fahrzeug möglichst außerhalb der Fahrbahn ab und achten Sie auf den nachfolgenden Verkehr.
Warndreieck aufstellen. Auf Landstraßen mit ausreichend Abstand, in Kurven oder Kuppen besonders früh sichtbar. Eigenschutz geht vor.
Bei verletzten Personen sofort 112 wählen, Erste Hilfe leisten und Gefahrenbereich nur betreten, wenn es sicher ist.
Rufen Sie 110 an. Geben Sie Standort, Fahrtrichtung, Tierart, Zustand des Tieres und mögliche Fluchtrichtung durch.
Verletzte Wildtiere können panisch, schmerzbedingt aggressiv oder unberechenbar reagieren. Nicht streicheln, nicht aufnehmen, nicht einfangen.
Polizei oder zuständige Jagdausübungsberechtigte veranlassen die Nachsuche, Bergung oder Erlösung des Tieres.
Je genauer die Meldung ist, desto schneller kann dem Tier geholfen und die Unfallstelle abgesichert werden.
Straße, Richtung, nächster Ort, Kilometerstein, Leitpfosten-Nummer, GPS-Standort oder markanter Punkt.
Zum Beispiel Reh, Wildschwein, Fuchs, Dachs, Hase, Hirsch oder unbekanntes Wildtier.
Liegt das Tier auf der Fahrbahn? Ist es geflüchtet? In welche Richtung? Blutspuren? Lahmheit?
Steht das Fahrzeug gefährlich? Gibt es ausgelaufene Betriebsstoffe, Trümmerteile, verletzte Personen oder Folgeunfallgefahr?
Bitten Sie Polizei oder zuständige Stelle um eine Wildunfallbescheinigung für die Schadenmeldung.
Fotos nur aus sicherer Entfernung machen: Fahrzeugschaden, Unfallstelle, Spuren. Niemals dafür die eigene Sicherheit riskieren.
Viele Fehler passieren aus gutem Willen. Bei Wildtieren kann genau das gefährlich oder rechtlich problematisch werden.
Vorbeugen ist der beste Tierschutz. Besonders gefährlich sind Wald- und Feldränder, Dämmerung, Nacht und Nebel.
Fuß vom Gas, bremsbereit bleiben und Fahrbahnränder beobachten.
Fernlicht aus, damit das Tier nicht geblendet stehen bleibt.
Kurzes Hupen kann helfen, Wild akustisch zum Flüchten zu bewegen.
Wenn die Kollision unvermeidbar ist: kontrolliert bremsen, Lenkrad festhalten, Spur halten.
Wildtiere sind oft nicht allein. Nach einem Tier können weitere folgen.
Besonders aufmerksam fahren: morgens, abends, nachts, bei Nebel, an Waldrändern, Feldern und bekannten Wildwechselstrecken.
Für die Schadenmeldung ist eine saubere Dokumentation hilfreich.
Polizei oder Jagdausübungsberechtigte können je nach Situation eine Bescheinigung für die Versicherung ausstellen.
Fotos von Fahrzeug, Unfallort und Spuren nur dann machen, wenn es sicher möglich ist.
Melden Sie den Schaden zeitnah Ihrer Kfz-Versicherung und klären Sie, welche Unterlagen benötigt werden.
Nach einem Wildunfall gilt: Warnblinker an, Warnweste an, Unfallstelle sichern, 112 bei Verletzten, 110 bei Wildunfall, Tier nicht anfassen, nicht mitnehmen und Fluchtrichtung melden.
Stand: 30.05.2026. Die Hinweise wurden für Laien verständlich zusammengefasst.